30
Jan
2011

Zwei Zahlen und'n Komma

Es ist vorbei, ein Gong ertönt und Leute stürmen. Alle. Außer mir. Wenig verwunderlich, sie haben ja noch Zeit, für mich ist es das Ende. Was mir bleibt ist ein Zettel mit zwei Zahlen. Sie sollen die Lottozahlen des Lebens sein mit steigender Chance von 10 bis 60. Doch das ist egal. Ich blicke zurück. Dusche das letzte Mal in Nostalgie, höre den Hall der letzten Note des Liedes, das jahrelang meinen Rhythmus bestimmte, dessen einzige Konstante ein oberflächlich tiefer Bass war.
Ich durfte mitspielen in diesem Konzert, neun Jahre lang, stets Sopran. Und nun herrscht Stille, in mir und hier. Für mich.

30.01.2011
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